„Werte, Wandel, Rebellion – Die deutsche Jugend im Spiegel der Zeit“18.11.2026 – 18.12.2025 im Martin-Luther-King-Zentrum
Neue Ausstellung im King-Zentrum eröffnet
Am Dienstag, den 18. November 2025 wurde im Martin-Luther-King-Zentrum eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Werte, Wandel, Rebellion – Die Jugend im Spiegel der Zeit“ widmet sich diese einem Thema, das zeitlos aktuell bleibt: der Jugend als Lebensphase zwischen Freiheit und Anpassung, Selbstfindung und gesellschaftlicher Prägung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Frank Klüger (Klarinette) und Jonathan Hofmann (Cello). Die Ausstellung ist bis zum 18. Dezember 2025 im Martin-Luther-King-Zentrum zu sehen und kann im Rahmen der regulären Öffnungszeiten besucht werden. Jugend steht für Rebellion, für Träume und den Wunsch nach Selbstbestimmung – zugleich aber auch für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen und Zwängen. Ab Januar 2026 steht sie interessierten Einrichtungen zur Ausleihe zur Verfügung. Gefördert wurde das Projekt durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, den Sächsischen Landtag und den Landkreis Zwickau. Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Dienstag, den 18.11.2025 um 17.00 Uhr im Martin-Luther-King-Zentrum„Werte, Wandel, Rebellion – Die deutsche Jugend im Spiegel der Zeit“Eröffnung der neuen Ausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums
»Die Jugend ist der Widerstand der Zukunft gegen die Stagnation der Gegenwart.« >Jean-Paul Sartre Eine Generation ist laut dem Soziologen Karl Mannheim eine gesellschaftlich geprägte Altersgruppe, deren Mitglieder durch gemeinsame historische Erfahrungen eine ähnliche Weltsicht und Mentalität teilen. Dabei ist die Jugend eine Schlüsselphase, in der sich Generationen herausbilden, weil junge Menschen besonders stark von zeitgeschichtlichen Erfahrungen geprägt werden und dadurch ein gemeinsames Bewusstsein entwickeln. Die Werte, Einstellungen, Verhaltensweisen und Lebensweisen junger Menschen haben sich im Laufe der Zeit stetig gewandelt. Jede Generation zeigt neue Probleme auf und bildet neue Herausforderungen für die Gesellschaft. Sie sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei! Eine Ausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums für Gewaltfreiheit und Zivilcourage e. V. Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Sächsischen Landtag und dem Landkreis Zwickau. |
Dienstag, den 11. November 2025 um 19.00 Uhr im Martin-Luther-King-Zentrum„HÖRT MIR MAL ENDLICH JEMAND ZU!?!!“Eine Gesprächsveranstaltung zum Thema Migration mit Sarah A. Besic
Migration ist eines der prägenden gesellschaftlichen Themen unserer Zeit – auch und besonders in Sachsen. Obwohl der Ausländeranteil hier deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt, beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage, wie Zuwanderung das Zusammenleben heute schon beeinflusst – und welche Entwicklungen in Zukunft zu erwarten sind. Der Abend gibt Raum für Fragen, Gedanken und kontroverse Meinungen. In einer offenen Gesprächsatmosphäre können Teilnehmende ihre eigenen Sichtweisen reflektieren, zur Diskussion stellen und neue Perspektiven kennenlernen. Ziel ist es, jenseits von Parolen und Polarisierung einen sachlichen und respektvollen Austausch zu ermöglichen. Sarah A. Besic, geboren 1969, bringt neben fundierter Sachkenntnis auch eine persönliche Geschichte mit, die von Migration geprägt ist. Als Kind einer Sächsin und eines Bosniers wuchs er im Westen Deutschlands auf und zog nach der Wende zum Studium nach Leipzig. Dort studierte er Wirtschaftswissenschaften, später Philosophie und Politik. Geprägt durch berufliche Stationen in Bosnien, dem Kosovo und Afghanistan verlagerte er seinen Fokus auf zivilgesellschaftliche und friedensorientierte Projekte. Heute arbeitet er als Mediengestalter, Religionswissenschaftler, Biologiedidaktiker sowie als Meditationslehrer und Coach – getragen von seinem multikulturellen Erbe und einem tiefen Interesse an gesellschaftlichem Wandel. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zwickau und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes „Kontrovers vor Ort“. Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei. |
Dienstag, den 18.10.2025 um 19.00 Uhr im Martin-Luther-King-Zentrum„Faszination Influencer – Idole jugendlicher Medienwelten“Vortrag und Diskussion mit Judith Schulz
Judith Schulz, Medienpädagogin, wird den Gästen aufzeigen, wo der Reiz der Heranwachsenden für die Idole jugendlicher Medienwelten liegt. Nachmachen, nacheifern, nachkaufen – wie und warum prägen Influencer so stark das Leben der Jugendlichen? Inwieweit unterstützen die parasozialen Beziehungen zu den Idolen aus der Medienwelt die Jugendlichen bei ihrer Identitätsarbeit? Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Projekt MeKo#mobil, gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM). Herzliche Einladung! Der Eintritt ist frei. |
Dienstag, den 30.09.2025 um 19.00 Uhr im Martin-Luther-King-Zentrum„Grönland – Spielball der Mächte? Was das ,Land der Menschen‘ bewegt“Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Birgit StöberGrönland rückt als Brennpunkt globaler Machtverschiebungen stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung: ein Ort, an dem Ressourcen, Handelsrouten und politische Ideologien aufeinandertreffen. Welche Ereignisse haben die gegenwärtige Aufmerksamkeit erzeugt, welche langfristigen Trends zeichnen sich ab, und wie reagieren Dänemark, internationale Partner und die Arktisgemeinschaft darauf? Welche Ängste begleiten den Wandel in einer Gesellschaft, deren kulturelle Tiefe und Lebenswelt nachhaltig von Tradition und Moderne geprägt sind? Prof. Dr. Stöber wird aufzeigen, weshalb Grönland gegenwärtig als Schlüsselraum in arktischen Strategien gilt. Gleichzeitig richtet sie den Blick auf Souveränität, kulturelle Identität und die Lebensrealität der Menschen, die dort leben. Birgit Stöber, Jahrgang 1969, kennt Dänemarks Verhältnis zu Grönland aus jahrelanger Tätigkeit in Wissenschaft, Journalismus und Diplomatie. Heute lehrt sie als Professorin an der Business & Law School in Berlin. Zuvor berichtete sie unter anderem für die Berliner Zeitung aus Kopenhagen und promovierte über dänisch-schwedische Medienkooperationen an der Universität Kopenhagen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zwickau und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes „Kontrovers vor Ort“. Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei. |
Dienstag, den 16.09.2025 um 18.00 Uhr im Martin-Luther-King-Zentrum„Digitaler Nachlass: Was passiert nach dem Tod mit meinen Daten?“Vortrag und Diskussion mit Arleen BeckerArleen Becker von der Verbraucherzentrale Sachsen wird den Gästen Hinweise geben, wie der Nachlass von digitalen Daten geregelt werden kann. Der Vortrag richtet sich an Menschen jeglichen Alters, die über Online-Accounts verfügen und dafür eine Regelung treffen wollen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Projekt MeKo#mobil, gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM). Herzliche Einladung! Der Eintritt ist frei. |
Stolpersteine für die Familie Ringer in Werdau verlegtNun dauerhaftes Zeichen der Erinnerung an das Schicksal einer jüdischen Familie
Am 13. August 2025 wurden auf dem Markt 6 in Werdau vier Stolpersteine zum Gedenken an die jüdische Familie Ringer verlegt. Die Umsetzung dieser wichtigen Erinnerungsaktion ist in besonderem Maße dem Engagement und den gründlichen Recherchen von Jens Kunze zu verdanken. ![]() Das Kaufhaus Ringer war im Jahr 1900 von Bernhard Ringer gegründet worden und befand sich ab 1906 auf dem Markt 6 in Werdau. Bernhard und seine Frau Martha hatten zwei Kinder: den Sohn Hans und die Tochter Charlotte. Während der Novemberpogrome 1938 wurden das Geschäft sowie die privaten Wohnräume der Familie von Bürgern aus Werdau gewaltsam angegriffen. Bernhard und Hans Ringer wurden daraufhin in sogenannte „Schutzhaft“ genommen und in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt. Martha Ringer und ihre Schwiegertochter Ruth flohen nach Leipzig in ein Judenhaus. Das Kunstprojekt Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig bewahrt die Erinnerung an die Menschen, die zwischen 1933 und 1945 durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Die kleinen Gedenksteine – zehn Zentimeter große Betonquader mit einer Messingplatte – werden vor den letzten selbstgewählten Wohnorten der Opfer in das Straßenpflaster eingelassen. In die Oberseite sind Name, Geburtsjahr und Lebensweg der betreffenden Person eingraviert. So entsteht ein stilles, eindringliches Mahnmal im öffentlichen Raum – ein Moment des Innehaltens und Gedenkens mitten im Alltag. |
Mittwoch, den 13.08.2025 um 11.30 Uhr am Markt 6 in WerdauVerlegung der Stolpersteine für die Familie RingerDas Kaufhaus Ringer, das 1900 von Bernhard Ringer gegründet wurde, befand sich ab 1906 am Markt Werdau. Bernhard und Martha Ringer hatten einen Sohn, Hans Ringer, und eine Tochter, Charlotte Gisela Ringer. Beide waren zu dieser Zeit verheiratet. Im Zuge der Pogrome im November 1938 wurden das Geschäft und die Privaträume der Familie Ringer durch Werdauer Mitbürger gestürmt. Bernhard Ringer und sein Sohn Hans Ringer wurden in Schutzhaft ins KZ Buchenwald genommen. Mutter Martha und Schwiegertochter Ruth flohen nach Leipzig. Unter der Maßgabe des Verzichts auf ihr Eigentum wurden beide Männer im November bzw. Dezember wieder entlassen. Die Tochter wanderte mit ihrem Mann nach Brasilien aus. Die Familien Bernhard und Hans Ringer zogen nach Leipzig, wo Bernhard Ringer 1940 starb. Seine Witwe Martha Ringer wurde 1942 ins KZ Theresienstadt und sein Sohn Hans mit Ehefrau Ruth 1943 nach Auschwitz deportiert. Martha Ringer und ihre Schwiegertochter überlebten das KZ. |
Margot Käßmann im Martin-Luther-King-ZentrumFels der Verzweiflung – Stein der HoffnungWerdau. Am Sonntag, den 15. Juni 2025 besuchte die renommierte Theologin und Friedensbewegte Dr. Margot Käßmann zum ersten Mal das Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage im sächsischen Werdau, dessen Ehrenmitglied sie seit 2014 ist.
Bei ihrem Besuch wurde Frau Käßmann auch die Gründungsgeschichte des King-Zentrums geschildert. Der Verein war 1998 von Vertretern der pazifistischen Bewegung in der DDR, aus dem Christlichen Friedensseminar Königswalde, der Friedlichen Revolution in der DDR, aus der Friedensbewegung und Friedensforschung in der Alt-BRD und Jugendlichen aus dem Umfeld des Gymnasiums Werdau der Nachwendezeit ins Leben gerufen worden. Mit einem überraschend gewonnenen Schülerstipendium sei Margot Käßmann in den 1970er-Jahren als 16-jährige an eine Eliteschule in den USA gelangt. Durch schwarze Mitschüler wurde sie vom Gedankengut Martin Luther Kings inspiriert und hörte voll Spannung Tonbänder mit Reden Kings an. Das politische Christentum Kings und seine Gewaltfreiheit habe sie bis in die Zeit, als sie hohe kirchliche Ämter in Deutschland und in der Ökumene innehatte, geprägt. Bei ihrem Besuch schilderte sie, wie sie auch im Blick auf Russland und Ukraine sowie andere aktuelle militärische Konflikte konsequent an ihrer pazifistischen Position festhält, sich gegen Rüstungspolitik und Waffenlieferungen wendet. Dafür würde sie von verschieden Seiten als naiv oder Putin-Versteherin heftig kritisiert oder angegriffen. Die von Verteidigungsminister Pistorius propagierte „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands lehnt sie vehement ab. Die bei dem Besuch anwesenden Mitglieder des King-Zentrums aus Werdau und aus Tübingen kamen mit der Theologin in regen Austausch. Dabei wurde auch die Not nicht verschwiegen, die durch gegensätzliche Auffassungen zur Rüstungsproblematik einen Riss auch durch den Verein entstehen ließen. Alle Anwesenden stimmten schließlich darin überein, dass Gewaltfreiheit schon in Schulklassen eingeübt werden sollte. Margot Käßmann vermittelte den Gastgebern Ermutigung und Hoffnung auf eine Zeit, in der mit gewaltfreien Konfliktlösungen kriegerische Auseinandersetzungen überwunden werden können. „Fels der Verzweiflung – Stein der Hoffnung“ – zur Verabschiedung wurden an alle Steine mit der Aufschrift „Niemals Gewalt“ verteilt. Georg Meusel |
Dienstag, den 24.06.2025 um 19.00 Uhr im Martin-Luther-King-ZentrumKrisen, Kriege, Konkurrenz: Wo steht Deutschland in der neuen Weltordnung?Vortrag und Diskussion mit Dr. Christoph von Marschall
Vielfältige internationale Krisen, autoritär verfasste Staaten sowie populistische Bewegungen stellen den Westen vor enorme Herausforderungen. Tag für Tag prasseln Meldungen aus aller Welt auf die Bürgerinnen und Bürger ein. Doch was bedeuten diese Nachrichten konkret für unser Leben und unsere Zukunft? Dies ist immer schwerer zu erfassen. Als viertgrößte Wirtschaftsmacht der Erde hat Deutschland beträchtlichen Einfluss, als Exportland ist es zugleich besonders abhängig von der Weltlage. Oft stößt es noch schneller an die Grenzen seines Einflusses als die traditionellen Großmächte. Dreißig Jahre nach dem Triumph im Kalten Krieg werden die USA von internen Konflikten eingeholt. China tut sich schwer, die USA ökonomisch zu überholen und selbst zur Weltmacht Nr. 1 zu werden. Russland beschleunigt durch einen brutalen Krieg seinen Niedergang. ![]() Dr. Christoph von Marschall, Jahrgang 1959, ist Historiker, preisgekrönter Journalist und diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des „Tagesspiegels”. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören die internationale Politik, Machtverschiebungen zwischen den Großmächten, die Europäische Union, die USA, das transatlantische Verhältnis und die Beziehungen zu China und Russland. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zwickau und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes „Kontrovers vor Ort“. Herzliche Einladung! Der Eintritt ist frei. |
„Sehnsucht nach Veränderung – Die Kraft von Protest und Aufbegehren“vom 01.06.2025 bis 30.06. 2025 in der Evangelischen Stadtkirche Bad Schmiedeberg zu sehen.
Die Ausstellung „Sehnsucht nach Veränderung – Die Kraft von Protest und Aufbegehren“ wird in der Evangelischen Stadtkirche Bad Schmiedeberg gezeigt. Eine Ausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums |
„Schwerter-zu-Pflugscharen-Ausstellung“vom 01.06.2025 bis zum 30.06.2025 im Diest-Hof Seyda zu sehen.
Die Ausstellung „Der gefährliche Schmied“ über die Auseinandersetzungen zwischen Friedensbewegung und DDR-Staat ist im Diest-Hof Seyda des Diakoniewerkes „Gustav von Diest“ Seyda/Jessen e.V. zu sehen. Eine Ausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums |
Internationaler Tag der KriegsdienstverweigerungDer 15. Mai ist der internationale Tag der Kriegsdienstverweigerer. Der Tag wurde 1985 ins Leben gerufen, um auf die Menschen aufmerksam zu machen, welche strafrechtlich verfolgt werden, weil sie sich weigerten am Kriegsdienst teilzunehmen. 1987 erkannte die Vollversammlung der Vereinten Nationen das Recht zur Kriegsdienstverweigerung als allgemeines Menschenrecht an. |
Dienstag, den 13.05.2025 um 19.00 Uhr im Martin-Luther-King-ZentrumGesellschaftliche Krisen und politische SektenVortrag und Diskussion mit Dr. Felix Schilk
Große persönliche und gesellschaftliche Krisen gehen oft mit Gefühlen von Ohnmacht und Verunsicherung einher. Politische Glaubensgemeinschaften wie Reichsbürger und Selbstverwalter oder populistische Protestbewegungen wie die Querdenker nutzen diese Gefühle. Sie verbinden sie mit apokalyptischen Verschwörungserzählungen und versprechen einen einfachen Ausweg. Wenn in diesen Erzählungen starke Feindbilder auftauchen und gezielt daran gearbeitet wird, Vertrauen in die Gesellschaft und ihre Institutionen zu zerstören, ist Gefahr im Verzug. Möglicherweise ist das der erste Schritt in einen Radikalisierungsprozess, der in destruktiven Überlegenheitsgefühlen, sozialer Abschottung und auch Gewalt münden kann. Der Referent Felix Schilk möchte diese Dynamik gemeinsam mit dem Publikum diskutieren, zusammen Ursachen ergründen und persönliche Erfahrungen austauschen. Neben einem kritischen Blick auf die destruktiven Folgen von Verschwörungserzählungen soll der Frage nachgegangen werden, was Menschen dazu bringt, sich in politischen Glaubenssystemen zu verlieren und wie trotz allem der Kontakt und Dialog mit ihnen aufrechterhalten werden kann. Dr. Felix Schilk, geb. in Freiberg, ist Soziologe an der Universität Tübingen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Politische Soziologie, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verschwörungstheorien. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zwickau und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes „Kontrovers vor Ort“. Sie sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. |
„Viele Wege Festival 2025 – Brückenfest im Paradies!Brückenfest im Paradies
Das „VIELE WEGE FESTIVAL 2025 – Brückenfest im Paradies“ verwandelt am 17.05.2025 einen scheinbar alltäglichen Ort der Stadt, nämlich die Paradiesbrücke, in einen Raum, an dem einen Tag lang Musik, Kultur, Begegnung und Zukunftsvisionen unserer Stadt in den Mittelpunkt rücken. Wie sieht Zwickau übermorgen aus? Verwalten oder gestalten? Alt oder jung? Zuzug oder Wegzug? Ein Hand-Made Festival voller Begegnung, Spaß, Diskussionen, Kino und Spinnereinen, die aufzeigen, dass Zwickau lebt und warum es sich lohnt, hier zu bleiben! Das ganze Programm und alle Infos gibt’s unter www.vielewege-fuerzwickau.de oder unter https://www.alter-gasometer.de/projekt/viele-wege-festival/ |
Mittwoch, den 23.04.2025 um 18.00 Uhr im Martin-Luther-King-ZentrumSicher im Netz – Risiken und KostenfallenVortrag und Diskussion mit Arleen Becker von der Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
Keine Angst mehr vor Kostenfallen im Internet! Die Verbraucherzentrale Sachsen erklärt worauf Sie achten müssen. Chatten, spielen, Filme sehen, auch Einkaufen ist rund um die Uhr möglich. Doch diese Vorteile haben auch Betrüger erkannt, die Unsicherheiten von Verbrauchern für eigene Zwecke ausnutzen. So werden in Fake-Shops beliebte Produkte gegen Vorkasse angeboten, aber niemals geliefert. Oder die in Bewertungen hochgelobten Produkte stellen sich in Wahrheit als äußerst minderwertig heraus. Für uns als Verbraucher stellt sich grundlegende Frage: Worauf sollte man achten, damit sich das vermeintliche Schnäppchen nicht als teures Ärgernis entpuppt. Welche Bezahlwege sind sicher? Die Referentin wird aktuelle Kostenfallen und Fallstricke im Internet vorstellen und Hinweise für die Verbraucher geben. Eine kostenfreie Informationsveranstaltung des Projekts MeKo#mobil, gefördert von der sächsischen Landesmedienanstalt (SLM). |
Dienstag, 25.03.2025 um 19.00 Uhr im Martin-Luther-King-ZentrumQueer in der DDRGespräch mit Zeitzeug*innen und Expert*innen
Die DDR verstand sich offiziell als fortschrittliche Gesellschaft und als ein Land, das die Geschlechtergerechtigkeit fördert. Doch wie gestaltete sich das Leben für queere Menschen in diesem Staat, der Homosexualität einerseits früher als die Bundesrepublik entkriminalisierte, andererseits aber kaum Sichtbarkeit und Freiraum für nicht-konforme Lebensweisen zuließ? Die Zeitzeugin Elke Prinz wird an diesem Abend über ihre persönlichen Erfahrungen berichten. Dabei gehen sie auf die Herausforderungen ein, vor der Lesben, Schwule und Trans-Personen in der DDR standen. Ergänzend dazu geben Maria Bühner, Karl-Heinz Steinle und Dr. Teresa Tammer Einblicke in die aktuelle Forschung. Darüber hinaus erläutern sie die gesellschaftlichen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen für queeres Leben in der DDR. Ein Fokus liegt zudem auf der Rolle der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit für den ostdeutschen queeren Aktivismus. Was konnten Aktivistinnen und Aktivisten 1989/90 mit ihrem Engagement erreichen und welche Herausforderungen bestehen bis heute? Die Moderation übernimmt Barbara Wallbraun. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zwickau, der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes „Kontrovers vor Ort“. Sie sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. |
Dienstag, 18.03.2025 im Weltcho ChemnitzSELMAFilmvorführung
Der Film erzählt die Geschichte von Martin Luther Kings historischem Kampf um das Wahlrecht für die afroamerikanische Bevölkerung der USA – eine gefährliche und erschütternde Kampagne, die in den Märschen von Selma nach Montgomery, Alabama, ihren Höhepunkt fand. Diese rüttelten die amerikanische Öffentlichkeit wach und überzeugten Präsident Johnson 1965 den Voting Rights Act einzuführen. Unter der Regie von Ava DuVernay wird in „SELMA“ ein herausragendes Schauspielensemble vereint, angeführt von David Oyelowo als Martin Luther King und Tom Wilkinson als Präsident Lyndon B. Johnson. Die Filmvorführung ist Begleitveranstaltung zum Chormusical „Martin Luther King“ am 29.03.25 in Chemnitz Eine Veranstaltung des Evangelischen Forum Chemnitz in Kooperation mit dem Martin-Luther-King-Zentrum. Service: Kino im Weltecho, Annaberger Straße 24, 09111 Chemnitz, Dienstag, 18.03.2025 um 19.00 Uhr, Filmvorführung „SELMA“, Laufzeit: 127 Minuten, Eintritt: frei |
„Demokratie braucht Erinnerung – Demokratie braucht jeden!“vom 25.02. bis zum 03.05.2025 in der Gedenk- und Begegnungsstätte im Torhaus in Gera zu sehen.
Eine Ausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums |
Samstag, 15.02.2024 um 10.00 UhrJahreshauptversammlungJahreshauptversammlung für Mitglieder des Vereins |
Martin Luther King Day 2025Martin Luther King Jr. (1929-1968) wäre heute, am 15. Januar 2025, 96 Jahre alt geworden. Seit 1986 wird der „Martin Luther King Day“ als Nationalfeiertag in den USA gefeiert, und zwar immer am dritten Montag im Januar. Dieses Jahr fällt er auf den 20. Januar. Damit liegt er nahe oder sogar auf dem Geburtstag von King. Der nationale Feiertag ist eine Gelegenheit für die Amerikaner, sich an Martin Luther Kings Vermächtnis bei der Bekämpfung der Rassenungleichheit zu erinnern. |








